Leukämien - allgemeines

Leukämien sind Krebserkrankungen des Blutes. Zugrunde liegt ihnen eine unkontrollierte Neubildung abnormer Blutkörperchen, die die normale Blutbildung im Knochenmark mehr oder minder stark beeinträchtigen und im strömenden Blut als Leukämiezellen erscheinen.

Die Ursache einer Leukämie bleibt im Einzelfall oft ungeklärt. Manche Formen werden durch Chemikalien, insbesondere Benzol, Zigarettenrauchen oder radioaktive Strahlung begünstigt. Die genannten chemischen und physikalischen Einflüsse können das Erbgut einer blutbildenden Zelle so verändern, dass aus einer normalen Zelle eine Leukämiezelle wird. Die Veränderungen im Erbgut lassen sich oft durch eine Untersuchung der Chromosomen oder Gene der Zelle näher charakterisieren.

Nach dem Verlauf der Erkrankung unterscheidet man akute Leukämien, die innerhalb weniger Wochen zu einem schweren Krankheitsbild führen, von chronischen Leukämien, die oft als Zufallsbefund entdeckt werden. Nach der Ursprungszelle, deren Erbgut verändert wurde, unterscheidet man myeloische Leukämien, die von Vorläuferzellen von Granulozyten, Monozyten, Erythrozyten und Thrombozyten ausgehen, und lymphatische Leukämien, die von den Vorläuferzellen der Lymphozyten ausgehen.

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