Indolente Non-Hodgkin-Lymphome

Unter indolenten Non-Hodgkin-Lymphomen (NHL) wird eine Gruppe von Krankheiten zusammengefasst, die einen chronischen, oft jahre-, manchmal jahrzehntelangen Verlauf zeigen. Nicht selten bemerkt der Patient bei gutem Allgemeinzustand zufällig einen vergrößerten Lymphknoten, der von Zellen des indolenten Lymphoms befallen ist.

Wenn die stadieneinteilenden Untersuchungen ergeben, dass ein lokalisierter Befall vorliegt, lässt sich die Erkrankung in einigen Fällen durch eine Strahlentherapie heilen. Liegt die Erkrankung in ausgedehntem Stadium vor, so gilt sie als unheilbar. Dies liegt daran, dass eine Strahlentherapie bei einem sehr ausgedehnten Befall aus Gründen der Verträglichkeit nicht angewandt werden kann. Auf eine Chemotherapie sprechen die Lymphomzellen meist nur unvollständig an, da sie sich nur sehr langsam teilen. Die Zellteilung ist aber eine Voraussetzung für die Wirkung vieler Chemotherapeutika.

Wegen des oft nur langsamen Fortschreitens der Erkrankung wird man sich in fortgeschrittenen Krankheitsstadien manchmal dazu entschließen, den weiteren Verlauf ohne Behandlung weiter zu beobachten. Wenn sich der Patient durch das Lymphom beeinträchtigt fühlt oder Organfunktionsstörungen auftreten, lässt sich die Erkrankung durch medikamentöse Maßnahmen in der Regel gut beeinflussen.

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